Esportazioni svizzere di materiale bellico e di armamenti

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Gewehrmaschinen für Putin über die Schweiz

Categoria di beni: Im deutschen Verfahren als Dual-Use-Maschinen bezeichnet; genaue Schweizer GKG-Listenposition nicht veröffentlicht.

Porträt von Wladimir Putin. Präsidialer Presse- und Informationsdienst / www.kremlin.ru. Via Wikimedia Commons. Kontextporträt; kein Bild des Exportgeschäfts. Lizenzprüfung: 2026-09-26.
Porträt von Wladimir Putin.

CC BY 4.0

Ein deutscher Geschäftsführer eines Unternehmens in Baden-Württemberg und einer Schweizer Holding lieferte 2015 sechs gebrauchte Werkzeugmaschinen an einen russischen Waffenhersteller: fünf über ein Drittunternehmen in der Schweiz, eine über Litauen. Einrichtung und Schulung folgten 2015–2016. Geplant war eine Jahresproduktion von 2’500 Präzisions-Scharfschützengewehren. Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilte ihn am 7. November 2024 wegen vier Verstössen gegen das deutsche Aussenwirtschaftsgesetz und das EU-Russland-Embargo zu sieben Jahren Haft. Er hatte Empfänger und Verwendungszweck verschleiert. Das Gericht ordnete zudem die Einziehung von rund drei Millionen Euro bei der Schweizer Holding an.

Effetto della revisione proposta della legge sul materiale bellico

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Russland durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Russland einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommt Italien in Betracht, das gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Russland geliefert hat (54 Mio. TIV).

Paesi

Periodo

Lieferungen 2015; Dienstleistungen 2015–2016; Urteil 2024

Fonti