Esportazioni svizzere di materiale bellico e di armamenti

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Oerlikon-Kanonen für afghanische Mujahedin

Categoria di beni: Kriegsmaterial

Die CIA beschaffte 1985 in Mailand hergestellte 20-mm-Flugabwehrkanonen bei Oerlikon Italiana, einer Tochter der Oerlikon-Bührle-Gruppe, für afghanische Mujahedin. Der Transport führte über Genua und Karachi nach Afghanistan. NZZ-Korrespondent Ulrich Schmid dokumentierte 1986 ein Geschütz oberhalb von Barikot in der Provinz Kunar bei Kämpfern der von Yunus Khalis geführten Hezb-e Islami. Seine Rekonstruktion von 2021 nennt unter Berufung auf Tim Weiner den Kauf von 40 Geschützen, von denen elf Afghanistan erreichten; eine damalige Schweizer Auskunft sprach von ungefähr einem Dutzend gelieferten Kanonen.

Effetto della revisione proposta della legge sul materiale bellico

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Afghanistan durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Afghanistan einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Afghanistan geliefert haben (2’713 Mio. TIV).

Paesi

Conflitti

Aziende

Periodo

CIA-Beschaffung 1985; vor Ort dokumentiert 1986

Fonti

  • NZZ, 13.06.1986
  • nzz.ch, 17.03.2021: Die Schweizer Hightech-Kanone der afghanischen Islamisten (Ulrich Schmid, Berlin)
  • Neue Zürcher Zeitung, 17.03.2021, S. 6: Die Schweizer Hightech-Waffe der Mujahedin (Ulrich Schmid, Berlin)