Esportazioni svizzere di materiale bellico e di armamenti

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RUAG-Geschäfte mit Putins Sicherheitsdienst

Categoria di beni: Munition und Waffen; weitere Ausrüstung nicht einzeln bestimmt

Porträt von Wladimir Putin. Präsidialer Presse- und Informationsdienst / www.kremlin.ru. Via Wikimedia Commons. Kontextporträt; kein Bild des Exportgeschäfts. Lizenzprüfung: 2026-09-26.
Porträt von Wladimir Putin.

CC BY 4.0

Ein Kadermitarbeiter der RUAG Ammotec wickelte mit einem Vertriebspartner zusätzliche Rüstungsgeschäfte ab und bezog dabei private Provisionen. 2018 wurden Vorwürfe zu Lieferungen für den russischen Sicherheitsdienst FSO öffentlich; die RUAG erstattete Anzeige. 2023 wurde der ehemalige Mitarbeiter wegen unrechtmässig bezogener Kommissionszahlungen von rund 150’000 Franken zu einer bedingten Geldstrafe von 27’000 Franken und einer Busse von 4’500 Franken verurteilt. Das Verfahren wegen Verletzung des Kriegsmaterialgesetzes wurde dagegen eingestellt. Die untersuchten Munitionslieferungen von 2010 bis 2013 waren ordnungsgemäss bewilligt; auch bei den weiteren Waffen- und Güterlieferungen von 2010 bis 2016 fanden die Ermittler keine konkreten Hinweise auf fehlende Bewilligungen.

Effetto della revisione proposta della legge sul materiale bellico

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Russland durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Russland einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommt Italien in Betracht, das gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Russland geliefert hat (54 Mio. TIV).

Paesi

Aziende

Periodo

Geschäfte 2010–2016; Ermittlungen 2018; Abschluss 2023

Fonti