Esportazioni svizzere di materiale bellico e di armamenti

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Sphinx-Pistolen für Abdullah über Auslandsproduktion

Categoria di beni: Kriegsmaterial

Die Sphinx-/Kriss-Gruppe plante, die königliche Garde Saudi-Arabiens mit Pistolen zu beliefern. Ein im Juni 2012 eingereichtes Gesuch für die Ausfuhr zerlegter kompletter Pistolen über die USA wurde vom SECO abgelehnt. Im September 2012 folgte ein Gesuch für Schweizer Teile im Umfang von 42 Prozent der Herstellungskosten. Auch dieses wies der Bundesrat am 23. Januar 2013 zurück; öffentlich war ein Geschäftsvolumen von rund 45 Millionen Franken genannt worden. Im April 2013 reichte die Firma ein weiteres USA-Gesuch ein und erklärte, die für Saudi-Arabien bestimmten Pistolen würden über Lizenzvereinbarungen in Frankreich, Italien, Österreich und den USA hergestellt. Das SECO bewilligte dieses dritte Gesuch. Die Eidgenössische Finanzkontrolle berichtete 2018, dass das Saudi-Geschäft über die Auslandsfertigung dennoch realisiert worden war.

Effetto della revisione proposta della legge sul materiale bellico

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Saudi-Arabien durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Saudi-Arabien einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Saudi-Arabien geliefert haben (24’295 Mio. TIV).

Paesi

Aziende

Periodo

Gesuche und Entscheide 2012–2013; EFK-Aufarbeitung 2018

Fonti